Bildungsbericht 2008 im Auftrag der KMK und des BMBF

"Wer sich für Bildung interessiert, sollte den von einer Autorengruppe aus 4 Bildungsforschungsinstituten, den statistischen Ämtern und weiteren mit dem Thema befassten Einrichtungen erstellten „ Bildungsbericht 2008“ im Auftrag der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unbedingt studieren."
So beginnt der Beitrag auf nachdenkseiten.de , der sich kritisch mit den Ergebnissen auseinander setzt.
Unter anderem wird auf die sinkenden Ausgabe für Bildung in Deutschland beschrieben.
"Der Anteil der Bildungsausgaben am BIP ging von 6,9% im Jahr 1995 auf 6,3% im Jahr 2005 und auf 6,2% im Jahr 2006 zurück. Wären auch im Jahr 2005 wie 1995 6,9% des BIP für Bildung aufgewendet worden, hätten dem Bildungsbereich rund 13 Milliarden Euro mehr zur Verfügung gestanden." Und dann werden sie in Zusammenhang mit anderen Ausgaben des Staates, z.B. der Senkung der Unternehmenssteuern gesetzt.

In meinen Augen ein Artikel, der bestätigt, was wir auch beobachten. Geld wird ausgeben, bzw. nicht eingenommen. Wenn wir dann mehr Geld fordern, hält man entgegen, dass kein Geld im Staatssäckel sei und die Schulden seien erdrückend. Und über den Zusammenhang mit Vermögenssteuern, mangelnde Überprüfung gezahlter Unternehmenssteuern und Wegfall der (Spekulations-)Steuern auf Unternehmensverkäufe wird nicht oder fast nicht öffentlich gesprochen.